BARF-Rohfütterung

Es gibt immer mehr Menschen, die sich mit dem Thema der gesunden Ernährung, auch für ihren Vierbeiner, auseinandersetzen. Früher oder später ’stolpern‘ sie alle über diverse Barfforen, Barf-Facebookgruppen oder Barf-Seiten. Und sind dann oft verwirrt, verschreckt, oder gefrustet, weil sie denken, dass es eine Wissenschaft für sich ist.

Es gibt aber auch wirklich Barfer, die diesen Eindruck erwecken (wollen?). Ich glaube die Angst vor einer Fehl- oder Mangelversorgung kommt daher, dass wir durch die industriell hergestellten Futtersorten darauf geeicht sind auf Nährwerttabellen zu achten. Bei unserer eigenen Ernährung machen wir uns nicht einmal halb so viel Gedanken. Sehr informativ fand ich diese Seite hier: katzen-fieber.de Ich fände es toll, wenn ich ausschließlich Rohfleisch füttern könnte. Das ist preiswerter als hochwertige Dosen, gesünder und leicht zu handhaben, wenn man schon gewolftes oder geschnittenes Fleisch bestellt. Aber meine Katzen sind zu anspruchsvoll. Jede hat einen anderen Geschmack. Wir bestellen im Internet beim Tierhotel. Dort gefällt mir, dass genau drauf steht, was drin ist. Also nicht einfach: ‚Teile vom Huhn‘, sondern ‚ganzes Huhn, gewolft‘, oder beim ‚Kaninchenhack‘, dass es aus Köpfen und Verarbeitungsfleisch besteht und Leber enthält. Wir haben uns extra nur für die Katzen eine Tiefkühltruhe gekauft. So können wir große Mengen bestellen. Neben mindestens 60 Kilo Fleisch pro Monat müssen dort auch 40 kg Eintagsküken ihren Platz finden. Pro Tag tauen wir zwei bis 4 Kilo Fleisch auf. Vor dem Füttern mischen wir nach Gefühl nur noch etwas Lachsöl, Weizenkeimöl, Dorschlebertran oder ein anderes hochwertiges Öl dazu, ein wenig von den mikronisierten Algen von Reico (Petmin) oder Rinderblutpulver, und je nach Bedarf Kokosflocken gegen Würmer, oder etwas Knoblauch, oder Kräuter, Colostrum, Bierhefe oder Propolis. Viele Zutaten bekomme ich ebenfalls beim Tierhotel. Das Colostrum beziehe ich hier, und das Propolis z.B. hier. Da unsere Kitten ja von draußen kommen und meistens kein so intaktes Immunsystem haben, versuchen wir sie über das Futter ein wenig zu stabilisieren. Ich habe mir eine Standardmischung zusammengeschüttet, die aus Petmin, Rinderblut, Colostrum, etwas Knoblauchpulver, Taurin und Bierhefe besteht. Propolis, Kräuter und Kokosflocken setzen wir nur ein, wenn es dafür eine Indikation gibt. Ich mische von meiner Mischung mal mehr mal weniger und auch nach Geschmack der Katzen unter das Futter. Manchmal füttere ich auch nur ganzes Huhn, gewolft, ohne weitere Zutaten, weil ich denke, durch den Knochenanteil und die Innereien in einem natürlichen Verhältnis müsste der größte Teil der notwendigen Supplimente schon abgedeckt sein.

BARF

Rohfleischfüterung von Kitten.

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Selbst die ganz kleinen lieben es.

 

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