Trockenfutter

Grundsätzlich ist zum Thema Trockenfutter zu sagen:

Wer seine Katzen ganz ohne Trockenfutter ernähren kann, sollte das tun.

Viele Katzen lieben Trockenfutter. Dabei ist es einfach nicht gut für sie, schon allein deshalb, weil es eben trocken ist.

Katzen trinken sowieso schon wenig, und das Trockenfutter entzieht ihnen noch Flüssigkeit. Katzen, die Trockenfutter fressen, trinken zwar mehr, aber lange nicht genug. Ein Trinkbrunnen* animiert ein wenig zum Trinken. (Einen Bericht über unsere Trinkbrunnen habe ich auf der Seite www.OttoNormalKonsumet.de  geschrieben) Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Katzen am liebsten das Regenwasser trinken.

Katzen und auch Katzenhalter lieben also das Trockenfutter. Doch wenn man unbedingt Trockenfutter füttern muss, dann sollte man sehr genau auf die Zusammensetzung und die Qualität achten. Es ist wichtig, dass im Trockenfutter ein hoher Fleischanteil ist. Dabei ist die Deklaration auf der Verpackung nur hilfreich, wenn man gelernt hat sie zu lesen und auch zu verstehen. Wer sich damit genauer auseinandersetzen möchte, kann sich zum Beispiel auf folgenden Seiten informieren:

Wunderbarf/Deklaration Trockenfutter ,

Hauspuma.de/Inhaltsstoffe oder

Tier-Gesundheitspraxis.ch/futteranalysen.

Mir reicht es schon zu wissen, dass z.B. Geflügelmehl gar kein Fleisch enthält, sondern nur Nebenprodukte wie Federn, Krallen, Schnäbel, Knochen, usw.

Aber selbst wenn die Inhaltsstoffe nichts zu wünschen übrig lassen, nutzt das alles nichts, wenn bei der Herstellung alles so hoch erhitzt wird, dass nichts Gutes mehr übrig bleiben kann.

Deshalb ist es wichtig, neben den Inhaltsstoffen auch auf das Herstellungsverfahren zu achten. Ich gehe davon aus, dass Firmen, die zu ihrem Herstellungsverfahren nichts Genaueres schreiben, auch keinen Grund haben, stolz auf ihre Art der Herstellung zu sein. Irgendwie habe ich aber auch noch nicht ganz so viele Informationen dazu gefunden. Ich glaube, dass alle üblichen und allseits bekannten Trockenfuttermarken äußerst ungesund für unsere Lieblinge sind. Ein gutes Trockenfutter muss man schon richtig suchen – das findet man nicht im Supermarkt.
Beim Trockenfutter mische ich deshalb das Futter von Reico (Vertrieb nur über Reico-Berater, oder Sammelbesteller, wie ich es bin), weil ich da sicher bin, dass es schonend und aus hochwertigen Zutaten hergestellt wird, mit Futter von Porta 21 oder Applaws, Arcana oder anderen Herstellern, die Futter ohne Getreide und mit hohem Fleischanteil anbieten (ich bestelle meistens bei zooplus*  oder sandras tieroase).

Reico hat zwar einen Fleischanteil von 50 %, aber leider auch immer ein wenig Getreide im Futter. Aber wenigstens ist es hochwertiges Getreide und kein Mehl. Außerdem hat es natürliche Vitamine aus mikronisierten Algen. Das hat kein anderes Futter in dieser Form. Und Reicofutter klumpt nicht so im Magen. Wenn man Reico Trockenfutter in Wasser auflöst und das gleiche mit anderem Trockenfutter macht, sieht man den Unterschied.

Ich werde es bald mal versuchen und die Ergebnisse auf Fotos festhalten. Dann füge ich die Bilder hier ein.

Ich finde die folgenden Bücher sehr informativ und wichtig:

‚Hunde würden länger leben, wenn…‘ von Jutta Ziegler
‚Katzen würden Mäuse kaufen‘ von Hans-Ulrich Grimm

 

Ich empfehle sie jedem Adoptanten unserer Kitten.

 Hier geht es weiter zum Nassfutter.

zooplus.de

 

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