Medizinische Versorgung

Schulmedizin oder Naturheilkunde?

Wenn man sich um Streunerkatzen und ihre Babys kümmert, kommt man nicht umhin, viel Zeit beim Tierarzt zu verbringen.

Alle Katzen müssen entwurmt, entfloht, zur rechten Zeit kastriert und gekennzeichnet werden. Viele haben darüber hinaus Probleme mit der Verdauung, dem Immunsystem, sehr häufig mit den Augen oder den Zähnen, mit Hautpilz oder Räudemilben, und so weiter und so fort.

Meistens sind die Katzen ja auch schlecht ernährt, stark verwurmt, und alle sind natürlich scheu bis panisch. Nicht selten sind sie in ihrer Angst recht aggressiv. Diese Tiere behandeln zu lassen bedeutet für sie und auch für uns ziemlichen Stress.

Wir versuchen schon jetzt mit gutem Futter, natürlichen Vitaminen, Bachblüten und Homöopathie – und Colostrum für das Immunsystem – die Tierarztbesuche so knapp wie möglich zu halten.

Außerdem vermeiden wir Impfungen und die vorsorgliche Gabe von Antibiotika. Wir sind nicht grundsätzlich gegen die Schulmedizin eingestellt, aber wir bevorzugen den ganzheitlichen Ansatz. Viele schulmedizinische Behandlungen heilen nicht wirklich, sondern unterdrücken nur die Symptome und verschieben die Krankheit letztendlich in andere Regionen. Meistens werden dann die neuen Zeichen der gleichen Krankheit aber fälschlicherweise als neue eigenständige Krankheit verstanden.

Mit dem Wissen um diese innerkörperlichen Vorgänge stehen wir den Behandlungsmethoden der Tierärzte meistens eher skeptisch gegenüber. Wir lieben unsere Fellnasen aber alle, und deshalb möchten wir ihnen nicht schaden, sondern alles richtig machen. Zur Zeit bedeutet das für uns nach dem Motto zu handeln: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Wir hoffen durch gute Vorsorge die Notwendigkeit der Tierarztbesuche auf ein Minimum reduzieren zu können. Damit wir zukünftig den Kätzchen noch effektiver helfen können, werde ich mich in diesem Jahr intensiv damit beschäftigen, meine Kenntnisse in Homöopathie, Bachblüten und Schüsslersalzen aufzufrischen und zu vertiefen.

Vor vielen Jahren habe ich meine Ausbildung zur Heilpraktikerin erfolgreich abgeschlossen. Aber leider habe ich mich dann nicht weitergebildet und auch keine praktische Erfahrung gesammelt. Dazu kommt natürlich, dass Tiere ihre Syptome nicht so schildern können wie Menschen. Das heißt, dass man erstens sehr gut beobachten muss, und zweitens viele Informationen, die für die homöopathische Behandlung vorteilhaft wären, gar nicht bekommt. Kurz gesagt, muss ich mich da noch intensiv mit beschäftigen, bevor ich sicher die Homöopathie auch für unsere Tiere einsetzen kann.

Unser Ziel ist es, langfristig den kleinen Fellnasen stressfreier und schonender helfen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, muss ich in diesem Jahr allerdings darauf verzichten, kleine Kätzchen aufzunehmen. Sonst fehlt mir einfach die Zeit mich um meine Weiterbildung zu kümmern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code