Spielzeug, Kratzbäume und ähnliches

Wer das erste Mal unser Haus betritt sieht gleich, dass wir Katzen haben. Selbst wenn keine unserer aktuell 20 Katzen zu sehen ist (Stand November 2014), können wir ihre Existenz nicht verheimlichen.

Das liegt natürlich in erster Linie an dem Catwalk, den mein Mann in vielen Stunden selber gebaut hat.

Catwalk - Marke Eigenbau

Catwalk – Marke Eigenbau

 

Catwalk

Catwalk – lädt zum relaxen in sicherer Höhe ein

Dieser Catwalk leistet uns gerade bei den scheueren und ängstlichen Katzen große Dienste, weil sie sich von weiter oben sicher fühlen können, und trotzdem den Überblick haben. Außerdem eröffnet er allen Katzen eine zusätzliche Ebene, so dass der Raum weitaus besser genutzt werden kann. Das ist bei uns natürlich besonders deshalb wichtig, weil wir eben viele Katzen haben.

Catwalk - lädt zum relaxen in sicherer Höhe ein

Catwalk – lädt zum relaxen in sicherer Höhe ein

Catwalk - lädt zum relaxen in sicherer Höhe ein

Catwalk – Chino liegt gerne dort

Kratzbäume:

Wir haben Katzenhaushalte gesehen, wo es für fünf Katzen gefühlte 20 Kratzbäume gab. Und andere, wo die Katze überhaupt keine eigenen Sachen hatte – weder Kratzbaum noch Spielzeug oder eine Schlafhöhle. Noch nicht einmal eine eigene Decke.Welche Katze nun glücklicher lebt kann man sicher nicht daran festmachen, wieviel Zubehör für sie angeschafft wurde. Trotzdem meine ich, dass man, auch im eigenen Interesse, der Katze wenigstens einen Kratzbaum, ein Körbchen oder ähnliches und etwas Spielzeug gönnen sollte. Und natürlich mindestens einen Artgenossen.Wenn die Katzen mit ins Bett, auf die Couch und auf den Tisch dürfen, ist es nicht ganz so wichtig, ihnen ihre eigenen Möbel anzuschaffen, wie wenn sie sich nur auf dem Boden und vielleicht noch auf einem ausgewählten Stuhl breitmachen dürfen.Auf jeden Fall brauchen die Katzen eine Möglichkeit ihre Krallen zu schärfen – Kratzbaum, Fußmatte, Kratzmatte für die Wand, oder was es sonst noch alles so gibt. Ansonsten werden sie sich dafür das teure Sofa, den Ratansessel oder die Tapeten aussuchen. Ich würde den Katzen auf jeden Fall auch dann eine Kratzmöglichkeit bieten, wenn sie Freigänger sind. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sie auch dann die Kratzbäume eifrig zum Kratzen nutzen, wenn sie unbeschränkten Freigang haben.

Ein guter Kratzbaum sollte robust sein und auch eine ausgewachsene Katze beherbergen können. Wenn die Liegemulden und -flächen zu klein sind, oder wenn der Kratzbaum sehr wackelt oder gar umfällt, wird er nicht lange von den Katzen genutzt werden. Deshalb sollte man neben der Optik besonders auf die Standfestigkeit achten. Es gibt Kratzbäume mit unterschiedlich dicken Stangen. Und die Stangen können auch unterschiedlich große Gewinde haben. Das ist wichtig, wenn man eine Sisalstange nachbestellen möchte. Länge der Stange, Umfang und auch Gewinde messen, bevor man bestellt.

 Katzenspielzeug:

Da würde ich sagen, dass nur das Ausprobieren hilft. Jede Katze scheint da andere Vorlieben zu haben. Fast alle Katzen hier mögen Spielangeln und den Laserpointer. Da haben sie dann wenigstens die Garantie, dass ihr Mensch sich an dem Spiel auch beteiligt. Besonders die Spielangel eignet sich gut, um Jagdfrequenzen mit der Katze durchzuspielen. Wie man das genau macht, beschreibtMieshelle Nagelschneider in ihrem Buch:

„Tipps von der Katzenflüsterin“.

Einige Katzen lieben auch einfache Tischtennisbälle, die sich wunderbar über glatten Boden schießen lassen. Andere sind ganz verrückt auf die kleinen Spielmäuse, oder die Bällchen mit Fell, die sie dann manchmal sogar apportieren. Spielzeug mit Geruch (Baldrian, Catnip) wird von einigen Katzen bevorzugt, während andere genauso gern mit den geruchlosen Dingen spielen. Kartons und Raschelfolie sind auch bei vielen Katzen beliebt. Spielzeug muss nicht teuer sein, und es können auch viele Dinge einfach als Spielzeug umfunktioniert werden. Bei jedem Spielzeug, egal ob gekauft oder selbst gemacht, sollte man darauf achten, dass es für die Katze nicht gefährlich werden kann. Das ist allerdings leicht gesagt. Bis ich gelesen habe, dass ein Kater gestorben war, weil er das Innere eines Baldriankissens gefuttert hatte – vermutlich Styropor oder einen anderen Kunststoff, denn Baldrian selber ist für Katzen nicht giftig – hätte ich nie gedacht, dass diese kleinen weichen Kissen gefährlich sein könnten. Grundsätzlich sollte man seine Katzen aber gerade mit diesen Kissen sowieso nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt spielen lassen. Baldrian wirkt auf Katzen wie eine Droge. Wenn die Kissen unbenutzt im Raum rumliegen, atmen die Katzen diese Droge ständig ein und sind entsprechend immer leicht wesensverändert. Man soll die Kissen also besser nach Gebrauch bei Bedarf trockenfönen und dann in eine luftdichte Verpackung legen und so aufbewahren bis sie wieder genutzt werden. Dadurch behalten sie auch viel länger ihren Geruch. Wenn man seinen Katzen nur höchstens alle zwei Wochen so ein Kissen gibt, ist das für die Katzen wieder neu und aufregend, und sie haben zwischendurch genug Zeit, sich von der Droge wieder zu erholen.

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Wenn wir auf unseren Hundespaziergängen Federn finden, nehmen wir sie für unsere Katzen mit. Sie spielen sehr gern damit, manchmal auch recht wild. So hat es sich bewährt, die Feder an einem Stock zu befestigen. Das schont die Hände. Tunnel und Rascheltunnel sind bei unseren ausgewachsenen Katzen nicht so beliebt. Aber wie gesagt, jede Katze ist anders. Unsere älteren/erwachsenen Tiere spielen sowieso lange nicht mehr so viel wie die Kitten.

Schlafgelegenheiten:

 

Unsere Katzen schlafen im Bett, auf der Couch, auf Stühlen, auf

Unsere Königin in ihrem Lieblingsplatz

Unsere Königin in ihrem Lieblingsplatz

den Hängemuldender Kratzbäume, auf dem Catwalk oder auch einfach auf dem Boden. Leere Kartons sind auch sehr beliebt, und wenn eine Tomatenkiste aus Pappe neben einer Schlafmulde liegt, dürfen Sie dreimal raten, was die Katze dann bevorzugt. – Aber bitte die Tomaten herausnehmen! 😉

 

Außerdem mögen viele Katzen Wäschekörbe – wahlweise mit sauberer oder mit Schmutzwäsche. Trotzdem sollte man seinen Katzen Plätze anbieten, die sich als Rückzugsmöglichkeit speziell für die Katze eignet. Manche Leute stellen einfach die Transportbox mit einer Decke ins Zimmer, andere haben diverse Schlafmulden, Decken, Höhlen, Körbe, die alle je nach Katze unterschiedlich gut angenommen werden.

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