Über uns

Noch eine Katzenseite ??? JA!

Weil es leider nötig ist und auch immer nötiger wird, dass sich Menschen wie du und ich engagieren! Es gibt mittlerweile schon viel zu viele streunende, unkastrierte Katzen auch in unserer Region.

Und es werden durch den natürlichen Vermehrungstrieb und durch das verantwortungslose Aussetzen der ehemaligen Lieblinge immer mehr.

Außerdem lassen viele Menschen ihre unkastrierten Katzen in den Freigang. Dort vermehren sie sich dann mit den Streunerkatzen und bekommen oder übertragen im schlimmsten Fall auch noch die tödlichen Katzenkrankheiten FIP, FIV oder FeLV.

Dazu kommen dann noch die Kätzchen, die von gewissenlosen Tiervermehrern einfach weggeworfen werden, wenn sie nicht verkauft wurden und anfangen Kosten zu verursachen.

So kommen wir mittlerweile deutschlandweit auf Millionen von Streunerkatzen. Da sie aber nicht so offen herumlaufen wie streunende Hunde im Ausland ist ihr Problem nur wenigen Menschen bekannt.

Doch erst einmal zu uns:

Wir sind eine Familie (Vater, Mutter, zwei Teenager), die in einem Haus mit Garten in einem ruhigen Dorf leben. Wir hatten einen Hund und zwei Katzen. Dabei sollte es bleiben.

Als wir dann aber im August 2012 einen Wurf ausgesetzter Vermehrerkitten fanden, sind wir ganz plötzlich aktiv in den Tierschutz gerutscht. Inzwischen haben wir regionale Tierfreunde kennengelernt, mit denen wir nun eng zusammenarbeiten. Seit 2014 sind wir eine offizielle Pflegestelle des Tierrefugium Wegberg e.V.  (Nicht mehr aktuell, siehe Update weiter unten)

Wir stellen uns also nicht als Pflegestelle für gefundene oder ausgesetzte Katzen zur Verfügung. Jedes Tier, welches wir aufnehmen, läuft über den Verein Tier Refugium Wegberg e.V.  Wir wollen nicht, dass jemand denkt, dass er seine Katzen, die er nicht mehr haben will, bei uns abladen kann. Dafür ist das Tierheim Heinsberg zuständig! Aktuell nehmen wir überhaupt keine Katzen mehr auf. Wir müssen erstmal die hier noch lebenden Katzen vermitteln.

Kosten für Tierarztbesuche werden von dem sehr kleinen Verein getragen. Kosten für Futter u.s.w.  tragen wir selber. Mittlerweile tragen wir auch die Tierarztkosten alleine.

Dieses ist leider weder für den Verein, noch für uns als ehrenamtlich engagierte Privatleute unbegrenzt möglich.

Update: Der Vorstand des Vereins hat mittlerweile gewechselt. Da es angeblich keine Unterlagen über unsere Pflegekatzen gibt, sind sie wohl nun zu unseren eigenen Katzen geworden. Nichtsdestotrotz können wir sie nicht alle behalten. Sie suchen also weiterhin ihre Menschen, bei denen sie dann den Rest ihres Lebens verbringen dürfen.

 

Auf diesen Seiten möchten wir euch über unsere Pflegekatzen (Stand 2018), deren Herkunft, Eigenschaften, Vorlieben und Abneigungen informieren. Unter der Rubrik ‚Vermittelt‘ findet man alle Katzen, die wir seit 2015 vermittelt haben.

Unsere allererste Webseite, auf der wir unsere ersten Pflegekatzen (seit 2012) vorgestellt haben, existiert auch noch, wird aber nicht mehr aktualisiert: Pflegekatzen-Erkelenz.Jimdo.com .

Alles was wir hier über unsere Katzen schreiben sind unsere subjektiven Eindrücke in unserer Umgebung. Da sie selbstdenkende, fühlende Wesen sind (keine „Gegenstände“ wie leider in der deutschen Gesetzgebung), kann es passieren, dass sich ihre Wesenszüge in einer neuen Umgebung ändern. Auch werden sie sich weiterentwickeln! Aber in (fast) jedem Fall werden sie eine Eingewöhnungszeit benötigen, um sich mit allem vertraut zu machen und auch zu den neuen „Mamis“ und „Papis“ ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Erst einmal ein paar allgemeine Worte zu unseren Katzen:

Die Natur unserer Arbeit bringt es mit sich, dass wir hier fast ausnahmslos nur draußen geborene junge Katzen vorstellen können. Sie sind mit Kätzchen aus einer Zucht oder aus einem Vermehrerhaushalt nicht zu vergleichen. Wir wissen meistens nichts über ihre Vorfahren, ihre früheren Lebensumstände, ihre Eltern. Dementsprechend können wir auch nur über eventuelle  Erkrankungen Bescheid wissen, wenn es Anzeichen dafür gibt.

Meistens sind diese Katzen mehr oder weniger scheu. Ihre Eltern werden kastriert und wenn möglich wieder zurückgesetzt. Für die Babys ist es aber meistens zu gefährlich, oder sie sind nicht erwünscht.

Je nachdem in welchem Alter wir sie finden und aufnehmen können, werden sie recht schnell handzahm, oder bleiben sogar ihr Leben lang scheu. Gute Chancen hat man meistens nur bei Katzen unter 6 bis höchstens 8 Wochen.

Außer vom Alter hängt es auch sehr stark von den Erfahrungen ab, die diese Babys, bzw. ihre Eltern mit den Menschen gemacht haben.

Wenn wir diese Kätzchen aufnehmen, sind sie fast immer voller Ungeziefer und Würmer. Deshalb müssen wir sie leider genau dann, wenn die meisten Kleinen sowieso schon absolute Panik haben, auch noch gegen Parasiten einsprühen und für einige Zeit in Quarantäne halten. Viele Kleine haben darüber hinaus auch Augenentzündungen, Schnupfen, oder andere vom Tierarzt zu behandelnde Krankheiten, was für sie noch zusätzlichen Stress (und für uns Kosten) bedeutet.

Diese erste Zeit ist sowohl für die Kätzchen als auch für uns immer recht hart. Aber der Aufwand lohnt sich. Wenn solche Katzen dann doch Zutrauen gefasst haben, sind sie meist sehr verschmust und dankbar. Und weil sie alle später Freigang brauchen werden, wird es auch von vielen zukünftigen Besitzern geschätzt, dass sie Fremden gegenüber meistens weiterhin recht scheu bleiben werden.

Wie schon gesagt brauchen fast alle dieser Katzen später Freigang. In Wohnungshaltung als Einzelkatze würden wir unsere Katzen nicht abgeben.

Bei Abgabe sind die Katzen gegen Flöhe und Würmer behandelt und, je nach Alter, auch kastriert und gechipt oder tätowiert worden. Fast alle mussten mindestens einmal zum Tierarzt, so dass es einen Überblick über den allgemeinen Gesundheitszustand gibt. Auf Wunsch können Impfungen und/oder der Schnelltest auf FiV und FeLV gegen Kostenerstattung durchgeführt werden.

Da wir unsere letzen Kitten im Jahr 2015 aufgenommen haben, sind unsere aktuell zu vermittelnden Katzen mindestens drei Jahre alt. Wir haben KEINE KITTEN!!!

Ich selber impfe meine Katzen nicht, weshalb ich auch die Pflegekatzen nur auf Wunsch impfen werde.

Wir geben unsere Katzen nur nach erfolgreicher Vorkontrolle, mit Schutzvertrag ab. Später möchten wir dann eine Nachkontrolle machen.

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