Blacky, Foxi und Mau

Blacky & Foxi

Blacky und Foxi und Mau*

Geschlecht: Katze und Kater beide kastriert

Geboren: ca August 2014

Charakter: scheu, kommen nicht ins Haus und lassen sich nicht anfassen. Untereinander sehr sozial und verschmust

Wunschzuhause: keine Einzelhaltung, unbedingt Freigang, Berufstätigkeit ist kein Problem, wenn genug Raum und Freigang und mindestens eine weitere Katze vorhanden ist, mit der sie sich gut verstehen.

Blacky

Blacky ist eine schwarze Katze, Foxi ist ein grau getigerter Kater. Foxi und Mau sind Geschwister. Blacky könnte auch eine Schwester oder die Mutter sein, oder sie ist mit den Beiden gar nicht verwandt. Das konnten wir damals, als wir sie zum Kastrieren eingefangen haben, nicht erkennen. Diese beiden waren nur zwei von insgesamt 9 Katzen, die wir zu dem Zeitpunkt gefangen hatten. Sie wurden nach der Kastration wieder an der Futterstelle in Lövenich ausgesetzt, da sie schon zu groß und zu scheu schienen, um vermittelt werden zu können. Zwei Jahre später gab es nur noch wenige Katzen an dieser Futterstelle, und ich beschloss diese zu mir zu holen, damit ich nicht täglich zum Füttern dorthin fahren musste. So kamen die Süßen zu

mir und verbrachten einige Monate in unserem Katzenzimmer. Anfangs waren sie so scheu, dass man sie in dem Zimmer kaum wiederfand. Später konnten sie zumindest in meiner Anwesenheit fressen. Nach dem ersten Winter ließ ich die Zimmertür auf. Meine anderen Katzen duldeten die fremden Katzen leider nicht im Haus, und diese waren zu friedfertig und zu schüchtern, um sich einen Platz dort zu erkämpfen. Seitdem leben sie auf der Straße vor unserem Haus. Sie werden hier gut gefüttert und haben diverse, mit Stroh gefüllte Styroporboxen und andere Unterschlupfmöglichkeiten, um sich vor den extremsten Wetterverhältnissen zu schützen.

Foxi und Blacky schmusen öfter zusammen, wobei die Initiative von Blacky ausgeht. Sie braucht den körperlichen Kontakt zu anderen Katzen. Mau lässt sich von Blacky zwar auch anschmusen, ist aber insgesamt meistens unsichtbar und kommt nur, wenn sie Hunger hat. Sie war die Letzte, die das schützende Zimmer verlassen hat. Wochenlang ist sie trotz der offenen Tür nicht rausgegangen. Sie ist sehr ängstlich. Und sie hatte schon mal Babys (sie war uns bei dem ersten Einfangen zwecks Kastration wohl durch die Lappen gegangen). Sie weiß also wie hart das Leben auf der Straße ist.

Für beide Katzen wünsche ich mir sehr, dass sie ein richtiges Zuhause finden könnten. Da sie scheu sind und sich nicht anfassen lassen, ist die Wahrscheinlichkeit gleich Null, dass mein Wunsch in Erfüllung geht. Aber auch diese sanften Tiere haben doch eine Chance auf ein warmes Zimmer und ein weiches Bettchen verdient. Wenn die Umstände es zuließen, würden sie den Sprung über ihren eigenen Schatten vielleicht schaffen. Beim Füttern kommen sie schon recht nah, und manchmal kann ich die eine oder andere auch kurz streicheln. Aber die Situationen sind zu selten und zu kurz. Meine zahmen Katzen machen jeden Annäherungsversuch zunichte.

Die beiden müssen nicht zusammenbleiben. Mindestens Blacky braucht aber eine andere sanfte Katze, mit der sie schmusen kann. Wenn man Zeit und Geduld in diese drei Schönheiten investiert, wird man höchstwahrscheinlich früher oder später mit sehr liebevollen und verschmusten Katzen belohnt.

Biler von Blacky

Bilder von Foxi

 

Blacky & Foxy

Bilder von Mau*

* Mau wurde Ende März zu einer vorhandenen älteren Katze vermittelt und hat sich dort hervorragend eingelebt. Auch ihr wünschen wir dort weiterhin alles Gute!